Eine neue Oper - eine neue Challenge

Shownotes

Es ist wieder soweit, ein neues Projekt steht in den Startlöchern. Und die neue Oper ist… (Trommelwirbel)… Les Mamelles de Tirésias von Francis Poulenc!! Dieses Werk soll im Herbst 2027 auf die Bühne kommen. Doch gleich nachdem die Entscheidung gefällt war, zeigte sich: einfach wird es nicht. Dass die Oper noch urheberrechtlich geschützt ist und daher nicht verändert werden darf, stellte die Projektleitung vor einige Herausforderungen. In dieser Folge erfährst du, wie wir uns diesen Herausforderungen stellen, welche Pläne wir für die Aufführungen haben und was sich sonst alles so getan hat in unserem Verein seit der letzten Produktion.

  • Moderation: Samantha Herzog
  • Gast: Jan-Philipp Dolci
  • Musik: Tortue-Tortue und Projektorchester von Youth for Opera
  • Audio & Postproduction: Jan-Philip Dolci, Samantha Herzog, Magdalena Popp

Youth about Opera - der Podcast von Youth for Opera richtet sich an junge, neugierige Menschen, die gerne mehr über die Welt der Oper erfahren möchten. Dabei reissen wir der Oper ihr nobles und prunkvoll-überladenes Kostüm herunter und wollen sie lebensnahe neu inszenieren. Wir decken auf, was hinter der Handlung verborgen liegt, wie Librettist und Komponist Text und Musik verfasst haben und finden heraus, was für eine Live-Aufführung notwendig ist.

Genauso wie unsere Produktionen steht auch der Podcast unter dem Motto "von Jungen für Junge". Neben den zahlreichen Vorteilen, die das mit sich bringt, wie unserem jugendlichen Drive, grossen Träumen oder der Freude am Experimentieren, fehlt es uns aber an der ein oder anderen Stelle noch an Erfahrungswerten: Darum würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns ein Feedback zu diesem Podcast gebt! Mithilfe eurer Kommentare können wir den Podcast weiterentwickeln. Meldet euch auch unbedingt mit Themenvorschlägen oder Fragen rund um unseren Verein, unsere Vision oder die Oper allgemein - wir werden in den nächsten Folgen darauf eingehen. Falls ihr nicht so lange warten wollt, findet ihr vielleicht auf unserer Webseite, Instagram (@youthforopera) und Facebook (@youthforopera) ein paar Antworten. Auch für finanzielle Unterstützung sind wir dankbar!

Also, schaut rein und bleibt dran, es lohnt sich. Garantiert!

Transkript anzeigen

00:00:02: Heute ist es anders, heute habe ich nach den Jahren von Jothva Opera den Wunsch wirklich aus dem Verein weiter was zu machen und dazu aktiv beizutragen.

00:00:25: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Joth a Bad Opera von Jethva Opera!

00:00:30: Wie freuen Sie uns?

00:00:31: Sind die auch nach dieser ziemlich genau einjährigen Pause wieder mit dabei und haben wieder

00:00:35: eingestellt?!

00:00:36: Die heutige Folge ist etwas Besonderes für uns, denn es ist die erste Folge der zweiten Staffel von Jürgen Bad Opera.

00:00:43: In dieser Staffel eins hat sich alles um unser zweites Projekt, der Kaiser von Atlantis dreht und ab jetzt geht's um das neue und dritte Projekt nämlich Lemamel Dötiresias.

00:00:54: Um genau das Projekt, die Neue Operen und was alles mit dem Zusammenhang geht in der heutigen Folge.

00:01:00: Ich bin Samantha Sopranistin und als Host des Podcasts Teil vom Marketing Team Und wir gegenüber sitzen Jan-Philipp Dolci, der heute unser Gast ist.

00:01:09: Hoi Jan, schön bist du

00:01:10: hier!

00:01:10: Hallo!

00:01:13: Jan war die Initiatur von Joffa Opera und hat in unserem ersten Projekt die Zauberflüte oder die Suche nach sich selbst die musikalische Leitung übernommen.

00:01:22: Wer er schon etwas länger mit den Biaschern und dem Podcast gelöst, der er oder diese Kinder Jan schon.

00:01:28: Er war mehrfach schon Teil des Podcasts als Gast aber auch schon als Host.

00:01:34: Jan, du hast im neuen Projekt eine ganz tragende Rolle.

00:01:37: Beziehungsweise eigentlich zwei.

00:01:40: Du bist sowohl als Co-Projektleitig tätig und wirst aber auch die musikalische Leitung übernehmen.

00:01:48: Als musikalisch Leitung warst du natürlich auch im Auswahlverfahren für deine neue Operen mit dabei.

00:01:54: Hier gibt es gewisse Kriterien, die wir aus Opera haben, damit der Oper überhaupt in Frage kommt.

00:02:01: Was waren das für Kriterie?

00:02:04: Ich war ja, wie du sagst im Auswahlverfahren was wir übrigens letzten Sommer gemacht haben und da haben wir verschiedene Kriterien beachtet.

00:02:16: Das wichtigste ist vielleicht dass wir erst einmal eine Oper aussuchen die wir überhaupt machen können das bedeutet die wir finanziell stemmen können also mit nicht allzu vielen Rollen mit einem riesigen Orchester solche Sachen.

00:02:33: Zum anderen und vielleicht ebenfalls wichtigen Punkt ist etwas, was wir nach dem Kaiser besonders gemerkt haben.

00:02:43: Wir haben gemerkt wie diese Opa die wir das letzte Mal ausgesucht haben solche Wellen geschlagen hat weil es ein unbekanntes Werk ist was wir somit also zu unserem eigenen machen konnten und Weil es einfach eine ganz besondere Tragweite und Bedeutung hatte im Moment in der Gesellschaft, in unserem jetzigen historischen Zeitpunkt.

00:03:12: Und wir das Gefühl hatten damit können wir was bewirken wirklich als Künstlerinnen nicht nur uns verwirklichen als Opernverein quasi.

00:03:20: Und dieses Ziel haben wir versucht jetzt auch weiter zu verfolgen mit der Wahl eines neuen Werkes und haben also vor allem Werke angeschaut, die ein bisschen unbekannte sind wie gesagt.

00:03:34: Und die eine besondere Bedeutung haben oder besondere Themen ansprechen, die wir irgendwie verbinden können mit unseren jetzigen Diskursen in der Gesellschaft und in unseren Freundeskreisen, in unserer Bubble sozusagen.

00:03:51: Du hast gesagt es ist ja auch sehr wichtig dass wir als Operverein so etwas überhaupt stemmen könntest.

00:03:59: Hier spielst du natürlich einerseits auf die finanzielle Seite, aber auch auf die infrastrukturelle.

00:04:05: Vielleicht schnell ein paar Eckdaten zu den neuen Opern?

00:04:09: Le Mamel de Thiresias.

00:04:11: Das ist eine Oper von Francis Boulang, die auf dem Drama von Guillaume Apollinaire von nineteen siebzeh passierte.

00:04:17: Die Oper wurde uraufgeführt in Paris und du hast schon gesagt der Inhalt soll ansprechend sein für uns... In unserer Bubble.

00:04:27: Kannst du dich mehr zu dem erzählen?

00:04:30: Der Inhalt ist die Geschichte einer Frau, die entscheidet nicht mehr Frau zu sein sondern ein Mann zu werden.

00:04:39: Und entsprechend wird ihr Ehemann fast gezwungen irgendwie zur Frau.

00:04:45: und insofern man kann es sofort heraushören geht es um Gender Rollen deren Klischee ist auch in der Gesellschaft.

00:04:57: Man muss ja eben auch noch bedenken, wie du gesagt hast das war ja Mitte letzten Jahrhunderts dass es aufgeführt wurde eigentlich Anfang des letzten Jahrhunters dass das geschrieben wurde überhaupt aber wir sind immer noch gerade drin in dieser ganzen Diskussion vielleicht auf eine ganz andere Art und Weise Und ich finde Das sind so grob genommen Themen die auf jeden Fall zentral sind im Moment in unserer Gesellschaft.

00:05:26: Wie sie jetzt interpretiert werden und was wir genau aus dem Stoff machen, das überlasse ich dann dem Kreativ-Team vielleicht in späteren Podcast folgen hier zu erklären.

00:05:37: Es wird auf jeden fall eine Challenge weil wie vorhin kurz erwähnt es handelt sich um einen surrealistischen Text Und zwar... Das bedeutet quasi dass Metaphern benutzt werden auf eine sehr absurde Art und Weise, eine Geschichte zu erzählen oder Themen darzustellen die in der Gesellschaft wichtig sind.

00:06:00: Oder etwas in der Realität da zeigen sollen natürlich mit einer Prise Sarkasmus oder auf jeden Fall Satire und einem komedientischen Teil.

00:06:12: Aber man kann sich auf jeden Fall gefasst machen.

00:06:14: Auf Abstrusehandlungen, farbige Bühnenbilder wahrscheinlich und jede Menge kuriosen Erscheinungen die aber auf jeden fall uns berühren sollen im Innersten.

00:06:29: Und das wird wie gesagt eine große Challenge sein für das Kreativ-Team da was wirklich Nahbares herauszufinden daraus zu basteln, aber ich habe größtes Vertrauen und freue mich schon sehr.

00:06:46: Auf das Kreativ-Team gehen wir noch ein bisschen genauer ein.

00:06:51: Du hast es schon erwähnt – es wird recht skurril, es wird farbig!

00:06:56: Das ist ein ziemlicher Kontrast zu Kaiser von Atlantis.

00:07:00: Und da war bei der Auswahl auch Teil des Kriteriums.

00:07:03: Wir haben eine ganz bewusste andere Richtung eingehen.

00:07:06: und jetzt lustig sind die beiden Oberen.

00:07:09: relativ zu enderen Zitten komponiert worden

00:07:12: sind.

00:07:13: Ja, super Überleitung zu dem Thema.

00:07:16: Das stimmt ja es ist ein ganz anderer Inhalt aber geschrieben zu fast genau gleicher Zeit also aufgeführt.

00:07:24: siebenundvierzig Jahre geschrieben aber neununddreißig bis vierundvierzig und ich erinnere Kaiser von Atlantis wurde zwischen dreienvierzigen vierund vierzig geschrieben und auch naja nicht aufgeführter.

00:07:36: theoretisch wäre sie fünftvierzig aufgeführt worden.

00:07:41: Aber wir sind in einem ganz anderen Kontext, wir sind im anderen Land.

00:07:46: Wir haben eine ganz andere musikalische Kultur dahinter also in Frankreich.

00:07:52: Poulenc basiert sich auf einer ganz andere Tonsprache über die vergangenen Jahrhunderte und entwickelte natürlich auch seine ganz eigene.

00:08:00: Die Musik, die er erwartet, erwarten könnt mit dieser Oper ist wirklich diametral unterschiedlich zu der von Ulmann.

00:08:11: Es hat Anklänge von Operette, es hat ein bisschen was Jazziges drin!

00:08:16: Es hat auf jeden Fall so die Farbigkeit des französischen Impressionismus ein bisschen drinnen aber von einer ganz pularkartige Weise, die wir auch versuchen beizubehalten.

00:08:31: hier komme ich vielleicht zu einem größeren Thema verbunden mit unserer Opernwahl Nämlich das Orchester.

00:08:39: Man muss nämlich sagen, Poulenc ist noch geschützt als Komponist und somit auch seine Werke.

00:08:45: Das bedeutet wir können nicht einfach so eine Oper von ihm aufhören weil wir Lust haben sondern es sind Urhelberechte zu respektieren und Tantimen zu zahlen Und das bedeutet auch dass wir nicht einfach am Material ändern können was wir wollen.

00:09:02: Vor allem ist es wichtig, was den Inhalt betrifft und die Besetzung usw.

00:09:08: Normalerweise darf da nichts verändert werden?

00:09:12: Werden wir auch nicht, was das in Inhalt anbelangt?

00:09:14: Was die Besetzungen geht wollten wir unbedingt oder müssten wir, und zwar was das Orchester anbelankt.

00:09:23: Das Originalorchester, naja das Originalorchester von ´Hinundvierzig´ ist riesig aber Pula Hanks schrieb schon eine Version... für etwa ein fünfzigköpfiges Orchester und die ist für uns schlicht weg zu groß.

00:09:37: Es gibt zwar eine Version zwischen siebenundvierzigundsechzig von Benjamin Britten, die für zwei Klaviere ist und die rechte Inhaber verweisen regelmäßig auf diese Version wenn man eben nicht das die Orchester-Version aufwühren kann oder möchte weil das sozusagen die einzige wirklich anerkannte Bearbeitung.

00:10:00: In sehr seltenen Fällen, wie uns gesagt wurde wird ausnahmsweise eine Bewilligung gegeben und diese haben wir tatsächlich nach langem Diskutieren hin- und her mit verschiedenen Vertretern, Vertretungsgesellschaften endlich vor wenigen Monaten erst bekommen.

00:10:20: Wir werden also eine ganz eigene Version haben der Orchesterfassung die übrigens in Haus Wir haben Anna Hausmann, die dieses Arrochement schreibt.

00:10:36: Anna Hausman kennt ihr auch zwischen den Teilen.

00:10:39: Sie ist Redakteurin in unserem Verein.

00:10:42: Ihr kennt sie also wenn ihr die Show Notes lest von unseren Podcasts, wenn ihr bei unseren Aufführungen wart in den Programmen und natürlich auch im Newsletter.

00:10:54: Jetzt werdet ihr sie auch als Arrangeurin kennenlernen.

00:10:57: Sie hat nämlich Musikwissenschaften und Musiktheorie studiert, und hat sich bereit erklärt diese Arbeit auf sich zu nehmen.

00:11:04: Insofern wie schon erwähnt ist das jetzt eine seltene und einzigartige Version die wir also auf die Bühne bringen werden.

00:11:13: Das ist doch ganz toll!

00:11:16: Mit der reduzierten noch am entstehenden Orchesterfassung für uns als Jusfabra erfüllt worden.

00:11:26: Ein weiteres Kriterium war, dass wir eine begrenzte Anzahl solistinnen werden auf der Bühne haben.

00:11:33: Was aber speziell ist bei dieser Opera gibt es auch einen Chor.

00:11:37: Oh ja, das stimmt!

00:11:39: Weniger Solistin, aber dafür ein Chor... Also man muss hier sagen ... Also, rein von der Opernauswahl eigentlich bei der Zauberflüte das letzte Mal einen Chor.

00:11:48: Obwohl wir da ein bisschen geschummelt haben weil wir so viele Solistinnenrollen hatten dass wir aus den Solistinnen einfach einen Chore gebastelt haben und keinen Extrachor engagiert haben.

00:12:04: Beim Kaiser braucht es kein Chor aber ist schon recht üblich in der Opern-Literatur Dass man einen Chorus vorfindet Und so ist es auch bei Lemamel de Thérésias.

00:12:15: Und dort werden wir jetzt zum ersten Mal auch einen richtigen kleinen Chor zusammenstellen und extern einstudieren lassen.

00:12:27: Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit zusammen mit Ihnen, mit all diesen Sängerinnen gerade wegen meinen Backgrounds als Choreleiter.

00:12:34: Das macht mich besonders stolz!

00:12:38: bringt uns quasi auch einen Schritt näher an die grossen professionellen Opernhäuser.

00:12:45: Jetzt haben wir eine Operne mit Archästern wieder, das war ja sehr wichtig für uns, dass wir wirklich mit den Archästen arbeiten können nicht mit ihnen zwei Klavier.

00:12:54: Darum ist das Arschmarr, was super toll ist.

00:12:56: Andererseits mit so einer Liste innen und jetzt noch mit einem kleinen Chor.

00:13:01: Das ist wie ein normaler Schritt in eine Richtung, in der wir nach Zauberflüten oder nach Kaisers von Atlantis in Angriff nehmen dürfen.

00:13:09: Du hast es schon antäunt.

00:13:11: Inhaltlich ist das ein wahnsinniger Kontrast zu Kaiser von Atlantis, musikalisch aus der Geschichte haben wir eine neue Sprache.

00:13:19: Was aber eine Übereinkunft ist, dass diese Opern eben falls relativ kurz sind nämlich nur fünfzehn Minuten.

00:13:29: Da haben wir uns extra dafür entschieden für eine relativ kurze Opern weil wir wollen das sehr zugänglich machen für Jungs Publikum.

00:13:37: Man muss also nicht zwei Stunden eine Opera-Aufführung lassen und innen sitzen.

00:13:42: Wir haben ja schon viel darüber geredet über die klischierten Ansichten der Opera in vergangenen Folgen, und da ist Lemamel natürlich eine perfekte Wahl.

00:13:51: Genau.

00:13:53: Auf wen fragst du dich am meisten als musikalischer Leiter bei dieser Opera?

00:13:59: Schwierig zu sagen!

00:14:00: Also neben den Choralinsätzen der Farbigkeit des Orchesteres – vielleicht eben noch kurz.

00:14:06: Warum wir überhaupt diesen ganzen Aufwandbetrieben haben, diese Rechte zu bekommen.

00:14:12: Die Bearbeitung mitzumachen.

00:14:13: Warum haben wir nicht einfach die zwei Klaväre genommen?

00:14:15: Naja... Wir sind uns alle einig gewesen dass einfach Pullarangs Musik so speziell ist in ihren Farben und in ihrer Instrumentierung auch in gewisser Weise das wir einfach möglichst nah an dem bleiben wollten und darum aus Kosten gründen einfach eine Orchesterreduktion anpeilten, aber eben versuchen diese Klanglichkeit beizubehalten.

00:14:42: Auf was ich mich am meisten freue, eigentlich wie immer auf die Probenarbeit vor allem dann immer steigender oder mit mehr und mehr Leuten das Beste sind immer die Sitzproben oder die Bühneorchester-Proben.

00:14:58: wenn wirklich alles zusammenkommt, wenn das Orchester da sitzt Die Sängerinnen auf der Bühne sind der Chor jetzt auch noch dazu und wir dann noch Kostümen, Licht und alles haben.

00:15:10: Und zum ersten Mal quasi vor den letzten Proben, vor den Aufführungen das ganze Material zu spüren haben oder für mich als musikalischer Leiter das mal in der Hand zu haben und plötzlich damit spielen zu

00:15:25: können.

00:15:26: Ja es sind immer meine Lieblingsprobe.

00:15:29: Ich finde, sie sind einfach so speziell, weil wirklich alles zusammenkommt.

00:15:32: Alle einzelnen Sachen, die zu mir geprobt werden und v.a.

00:15:36: als Sängerin, den ich das erste Mal mit Archästern und all diesen Farben singen konnte, die dann quasi von unten und mithunterstützt und mietklinkt.

00:15:46: Das ist schon immer ein sehr besonderer Moment!

00:15:48: Also ich freue mich auf diese Einten zu proben.

00:15:52: Du hast nicht nur der musikalische Leitungshut an, sondern wie am Anfang kurz erwähnt ... bist du auch Teil der neuen Co-Projektleitung.

00:16:02: Ist es für dich schon immer klar, dass du eines Tages zurückkehrst auf den Basten?

00:16:08: Nicht direkt muss man sagen!

00:16:10: Also ich war auf jeden Fall meine Intention zurück in die musikalische Leitung zu kommen als sich dann ergeben hat am Schluss der letzten Produktion das Du und Simon dem Posten der Projektleitung abgibt.

00:16:26: nach gut fünf Jahren Dienst habe ich mich, glaube ich recht schnell entschlossen diesen Posten zu übernehmen.

00:16:34: Zum einen wollte ich wieder zurück zu einer größeren Verantwortungsposition in dem Verein.

00:16:43: Ich hatte als Gründer ganz am Anfang diesen Postenn quasi der Notwendigkeitshalber inne hat aber damals irgendwie mir nicht ganz entsprungen von meinen Intensionen.

00:16:56: und wie gesagt das war ein bisschen notwendig und darum war ich sehr froh als du dann quasi meinen Posten übernommen hast neben Simon.

00:17:05: Heute ist es anders, heute habe ich nach den Jahren von Youth for Opera den Wunsch wirklich aus dem Verein weiter was zu machen und dazu aktiv beizutragen in Verantwortungsposition wie eben die der Projektleitung zusammen mit Dario jetzt Und im halben Jahr jetzt an Arbeit, dass wir ein gutes Team machen und mehr als ein halbes Jahr ja.

00:17:33: Fast ein ganzes Jahr schon!

00:17:36: Und einfach das die Arbeitsspaß macht.

00:17:39: und außerdem ich studiere gerade im Ausland und ich habe schnell gemerkt, dass durch die Arbeit in der Projektleitung dadurch Das bedeutet, dass ich jede Woche eine kleine Sitzung habe.

00:17:52: Dass ich mich immer ständig mit dem Material auseinandersetzen muss.

00:17:57: Da hab' ich meine kleine Verbindung zur Schweiz regelmäßig und das tut gut – und es ist schön!

00:18:04: Schön... Mit der neuen Co-Projektleitung hat auch ein bisschen die Umstrukturierung von OK stattgefunden.

00:18:13: Wer hat sich genau verändert?

00:18:16: Und gibt's jetzt neue Rösser?

00:18:18: Also auf jeden Fall gab es einen Veränderungsmoment, gerade da die Projektleitung gewechselt hat war das glaube ich auch ein super Moment für andere sich zu fragen.

00:18:31: Wollen sie weiterhin nach so vielen Jahren in ihrer Aufgabe bleiben?

00:18:35: Wollen Sie neue Erfahrungen sammeln sei es vielleicht in anderen Vereinen oder eben intern mit anderen Rollen im OK?

00:18:44: und so hat sich das ein bisschen umstrukturiert.

00:18:46: wir haben Teils Umbesetzungen, teils Neubesetzung in den Ressorts und wir haben eigentlich wieder ein ganz schönes gutes Team zusammen.

00:18:56: Und wir haben auch ein paar neue Ressorten.

00:18:59: das liegt unter anderem damit zusammen dass Dario und ich wirklich von Anfang an unserer neuen Amtszeit wenn man zu sagen kann versucht haben in die Zukunft zu denken.

00:19:13: Nicht nur auf das Projekt bezogen, was wir jetzt machen obwohl natürlich der Hauptfokus darin geht aber Wir möchten Youth Opera wirklich zukunftauglich machen.

00:19:24: Was uns aufgefallen ist Ist dass wir ja uns Künstlerinnen ja die Möglichkeit geben möchten OPA Zu erlernen und dort Erfahrungen zusammen Und wir möchten dem Publikum das auch anbieten.

00:19:38: doch eine Produktionszeit Von zwei Jahren erlaubt das halt eher selten oder in langsamen Schritten.

00:19:48: Und dadurch, dass wir aber nicht einfach jedes Jahr eine vollwertige Produktion auf die Beine stellen können, weil es einfach Zeit braucht...

00:19:57: Hat mich auch wohl gemerkt ja alle noch nebenan andere Sachen hinstudieren zu schaffen, ein Leben haben zu systen.

00:20:04: Das

00:20:05: ist absolut

00:20:05: korrekt!

00:20:07: Genau darum haben wir jetzt gedacht, wir könnten doch alternieren jeweils eine Neuproduktion und eine Wiederaufnahme.

00:20:17: Das werden wir jetzt starten hoffentlich wenn das klappt.

00:20:22: Es ist im Moment geplant dass wir in dem Jahr setzten siebenundzwanzig Lehmer meldet die Resias aufwühren also die neue Produktion Und dann zum Jahrzehntausend zwanzig eine Wieder Aufnahme des Kaisers anpeilen und hoffentlich dann in dem Rhythmus weitermachen können.

00:20:38: Und entsprechend ist also ein neues Ressort entstanden für eben diese Wiederaufnahmen, dass dort paar Menschen eben diese Verantwortung tragen können und das weiterführen können.

00:20:49: Zum anderen haben wir einen Ressorts für die Musikvermittlung.

00:20:54: Das ist ein Thema was schon immer seit Gründung des Vereins Unser Ziel war, dass wir irgendwie die jungen Menschen ansprechen und dass wir möglichst auch mit Institutionen die eben Musikvermittlungen betreiben.

00:21:07: Sei es in Schulen durch Unterricht oder andere Institute.

00:21:12: das wird dort Verbindungen schaffen.

00:21:13: Wir wollen aber im Vergleich zur Vergangenheit ein bisschen die Zusammenarbeit optimieren Und darum haben wir jetzt einfach ein eigenes Ressort gegründet Das sich genau um das kümmert.

00:21:26: Es ist sehr spannend und gibt am Verein so eine neue Richtung auch mit einem anderen Antrieb.

00:21:34: Was sehr, sehr wertvoll ist finde ich.

00:21:37: Es hat sich nicht nur aus OKA-Projektleitung und ein paar Rössers geändert sondern wir haben auch ein paar neue Leute dabei du hast es schon gesagt und vor allem im Kreativteam

00:21:47: Das Kreative Team.

00:21:48: darüber bin ich ganz stolz.

00:21:51: Was wehen wir da zusammen, getrommelt haben.

00:21:54: Insbesondere jetzt mit der Oper und den Themen, die wir angesprochen haben, haben wir ein fast rein weibliches Team außer mich.

00:22:04: Genau!

00:22:06: Und was die Bühne angeht?

00:22:09: Hannah Nagel, die am Luzernateater auch in Vergangenheit gearbeitet hat vor allem im Schauspiel und als Unabhängige Regisseurin tätig ist Und sie hat sozusagen ihr eigenes kleines Team mitgebracht an Kostümbild und Bühnenbild.

00:22:31: Und dazu noch Siri Gallower, eine Sängerin aus der HSLU die sich um die Regieassistenz kümmern wird.

00:22:39: Und insgesamt einfach schon bis jetzt ein ganz, ganz hervorragendes Team.

00:22:44: Da kann man sich nur freuen auf das Resultat was dann kommt.

00:22:47: Ich bin auch gespannt und freue mich sehr auf Zimmerarbeit!

00:22:50: Ziri und Hannah darf ich persönlich kennenlernen.

00:22:53: Die anderen beiden fangen per Zoom.

00:22:56: Wir werden später folgen, auch noch die einen oder andere von den Kreativteam-Frauen im Podcast gehören.

00:23:04: Ich freue mich ganz fest auf!

00:23:08: Jan gibt es noch etwas, was du uns eine Zuhörerin unbedingt mit auf den Weg gehen möchtest?

00:23:14: Im Zebenhang zu der Oper zum neuen Projekt?

00:23:18: Auf jeden Fall.

00:23:20: Zum einen ... bleibt informiert, bei Instagram bekommt ihr immer die neuesten Informationen zu unserem aktuellen Projekt.

00:23:29: und ganz wichtig wir haben noch zwei Rollen zu besetzen.

00:23:34: Es sind zwei Doppelrollen also zweimal Doppelfigur sozusagen einmal eine Tenorrolle und einmal eine Basterolle.

00:23:43: Wir haben ein Open Call so eine Art Online Casting.

00:23:47: Ihr könnt an die Mail Bewerbungen.

00:23:53: die genauen Informationen findet ihr auf jeden Fall auf der Instagram Seite.

00:23:58: Schickt uns eine Mail mit euren Angaben, mit eurem Aufnahmen nach den Angaben des Castings auf Instagram bis Ende Juli und wir würden uns super freuen euch kennenzulernen und hoffentlich dann im Herbst zu unserem Team zu zählen!

00:24:15: Danke vielmals Jan.

00:24:16: Hattest du heute mit uns über die neue Operproduktion und unser neues Okakrit?

00:24:24: Noch mal zusammenfassend, wir werden im Herbst, den siebenen Zwanzig, Limamel durch Thereseas aufführen – mit einer eigenen Orchester-Fassung, eine Recherche von der Anna Hausmann in der musikalischen Leitung mit dir, in der Regie von Hernan Nagel, mit Sängerinnen und Musikern aus dem Team von Joffa Opera Und wenn ihr dazu nichts mehr verpassen möchtet, dann folgen wir uns sehr gerne auf Instagram.

00:24:50: Das heisst Jothva Abra oder besuchen unsere Webseite, die bald wieder online sein wird.

00:24:55: Die ist gleich noch in der Bearbeitung jothvaabra.ch.

00:24:59: Wenn euch die heutige Folge gefallen hat, dann liken und kommentieren sie sehr gern!

00:25:03: Falls ihr noch Fragen oder Themenidee habt für eine weitere Folge schreiben Sie uns doch in den Kommentaren.

00:25:09: Wir würden uns auch freuen.

00:25:11: Danke vielmals!

00:25:12: Seid ihr wieder dabei?

00:25:13: Danke dir Jan Und bis das nächste Mal, wenn es wieder heisst.

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